Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

SŁUPSK

ul. Dominikańska 5-9
tel. 59 842 40 81

GODZINY OTWARCIA:

Poniedziałek-Wtorek: nieczynne
Środa-Niedziela: 10:00-16:00


Das Museumswesen in Stolp geht auf das Jahr 1910 zurück, in dem – anlässlich des 600-jährigen Jubiläums der Stadtgründung mit lübischem Recht – die Sammlungen des Vereins für Heimatkunde Hinterpommerns in Stolp der Stadt Stolp übereignet wurden. 1924 wurden sie im historischen Neuen Tor den Besuchern zugänglich gemacht.

Infolge des 2. Weltkriegs wurden die Exponate des Stolper Heimatmuseums verstreut. Die erste Bestandsaufnahme erhaltener Objekte wurde im Herbst 1945 durchgeführt. Es wurden dabei 613 Museumsstücke erfasst, die höchstwahrscheinlich nur 10% des Bestands der Vorkriegszeit darstellten. Diese erhaltenen Objekte bildeten dann den Grundstock des am 1. Mai 1948 an seinem alten Sitz reaktivierten Museums in Stolp, nun Słupsk.
 
Seit dem 12. Juni 1965 hat das Museum in Słupsk im Schloss der pommerschen Herzöge seinen Sitz.Das Schloss wurde Anfang des 16. Jahrhunderts auf Geheiß des Greifenherzogs Bogislaw X. (1454-1523) erbaut. Im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde es zunächst nur gesichert. 1958 begannen Umbauarbeiten zum Sitz des Słupsker Museums, das hier 1965 einzog.
 
Zum Museum gehören auch:
- die im 14. Jahrhundert entstandene Schlossmühle (eines der ältesten Wirtschaftsgebäude auf dem Gebiet des heutigen Polen) mit ethnografischen Ausstellungen und einer Werkstatt für Folklore, Volkskunst und Kunsthandwerk,
- das Mühlentor  aus dem 14. Jahrhundert, mit benachbartem Fachwerkhaus, in denen die konservatorischen Werkstätten, die Bibliothek sowie die Verwaltung des Museum befinden,
- der Richter-Speicher aus dem Jahre 1780, dessen Versetzung von der Ul. Kopernika (früher Amtsstr.) an den heutigen Standort 1991-1998 von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit aus Mitteln der BRD finanziert wurde - mit Depots und Arbeitsräumen des Museums (u.a. der Abteilung für Kunst und Technik), der Abteilung für Museumspädagogik und -marketing sowie einer technischen Werkstatt und einer gemütlichen Teestube.
 - zwei am gegenüberliegenden Flussufer stehende, denkmalgeschützte Speicher: ein größerer, weißer (mit fünf Geschossen und Dachgeschoss) vom Anfang des 19. Jahrhunderts, und ein kleinerer, roter (mit vier Geschossen) vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
Zur Zeit werden Ausstellungsräume im weißen Speicher eingerichtet. Im Erdgeschoss werden sich unter anderem die Kasse mit Museumsshop, ein Café sowie ein Raum für Vernissagen und Konzerte befinden. In den mittleren Geschossen werden modern ausgestattete Ausstellungen untergebracht, die Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885–1939) gewidmet sind. Das oberste Geschoss nimmt die Ausstellung „Słupsk/Stolp – Stadt und Menschen im 20. Jahrhundert“ auf. Sie soll den Besuchern vor Augen führen, wie sich die Stadt in der Nachkriegszeit verändert hat, und Schicksale von Menschen näherbringen, die nach 1945 teils freiwillig, teils als Zwangsumsiedler oder Vertriebene nach Stolp, nun Slupsk, kamen, um hier ein neues Leben zu beginnen. Die Geschichte der Stadt wird unter anderem durch multimediale Präsentationen mit Bildern der Stadt aus der Vor- und Nachkriegszeit und Hörstationen, auch mit Interviews mit in der Stadt verbliebenen Deutschen, gezeigt.
Im roten Speicher sind museumspädagogische Räume, die Museumsbibliothek mit Leseraum, eine konservatorische Werkstatt und Depots geplant.
Das Gelände um die Speicher soll Kulturzwecken dienen und unter anderem für Freilichtausstellungen genutzt werden.
 
Das Museum verfügt über zwei Außenstellen: das in den 1960er Jahren gegründete Slowinzische Dorfmuseum in Kluki/Klucken, wo das Gedenken an frühere Bewohner dieses Landstriches, die Slowinzen, gepflegt wird, sowie das 2005-2013 mit EU-Fördermitteln errichtete Museum für pommersche Volkskultur in Swołowo/Schwolow.

 

Copyright © 2015 Muzeum Pomorza Środkowego w Słupsku

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